Liebe Angehörige,
liebe Ringerfamilie,
„Es kann nur Einen geben“,
Ob als Ehemann, Vater, Schwiegervater, Opa, Mensch, Freund, Trainer, egal in welcher Eigenschaft, er war immer für die anderen da und hat sein vielfältiges Wissen weitergegeben.
Zum Leidwesen der gegnerischen Ringer, hat er jeden Gegner seiner Schützlinge analysiert, dessen Schwachpunkte herausgearbeitet und die Ringer auf diese hin trainiert.
Seine Bilanz war daher kein Zufall! Enttäuscht war er 1980 von der Politik, die mit dem Boykott, den olympischen Gedanken weit verfehlt hat und unzählige Sportler - auch die in Höchstform befindlichen Ringer - die Chance auf Verwirklichung ihrer Träume genommen hat, die Opfer die alle SporterInnen in den Jahren zuvor auf sich genommen haben mit Füssen getreten. Das hat sehr an Heinz genagt. Jeder Leistungssportler weiß wie schwer es ist eine erlangte Form zu halten.
1984 hat er mich schwer beeindruckt, als er seine 1980er Schützlinge gegen alle Widerstände mit nach Los Angeles genommen hat. Pasquale wurde Olympiasieger, Martin um den Titel betrogen.
1990 wurde Heinz stolzer Opa. er war regelmäßig in Waghäusel und im Schwarzwald in Urlaub. Zu Hause war er gern auf dem Rücken der Pferde, da konnte er abschalten
Bei Erich Klaus im Topfit haben sich alle ehemaligen regelmäßig getroffen und trainiert, es war eine Vaterfigur und Freund und weiterhin mit Leib ind Seele, dem Ringkampfsport verschrieben, seine Analysen sachlich, technisch und bis zum Schluss der liebenswerte Mensch geblieben, als den ich ihn Anfang der 80er kennengelernt habe.
Der Verlust von Sonja Anfang des Jahres hat Heinz seiner Lebensenergie beraubt.
Heinz wird sein neues Leben in unsere. Erinnerungen weiterführen. Sein verschmitztes Lächeln wird mir immer in Erinnerung bleiben
Adieu - Man sieht sich…